Firmengeschichte
| 1934 |
Gründung durch Dr. Leo Levy, Hermann Naef und Hermann Rappaport. Aufnahme der Produktion von Anstreich- und Rasierpinseln in den Räumen eines stillgelegten Zwirnerei- und Schifflistickbetriebes. |
| 1934 - 1938 |
Trotz Weltwirtschaftskrise stetige positive Geschäftsentwicklung. |
| 1939 - 1945 |
Grosse Schwierigkeiten während den Kriegsjahren. Die Einfuhr von Besatzmaterialien (vorwiegend Schweineborsten chinesischer Herkunft) klappt nicht mehr. Eine eigene Borstenzurichterei muss aufgebaut und der Personalbestand deshalb von 45 auf 80 Mitarbeiter aufgestockt werden. Die dadurch entstehende massive finanzielle Mehrbelastung treibt uns beinahe an den Rand des Ruins. |
| 1946 - 1948 |
Erholung von der Krise, Modernisierung der Produktionsanlagen und Erweiterung des Produktesortimentes. |
| 1949 |
Gründung einer Personalvorsorgestiftung für die mittlerweile wieder auf 45 Mitarbeiter reduzierte Belegschaft. |
| 1954 |
Übernahme der Geschäftsleitung durch Willi Nüssli. |
| 1961 |
Umbau und Vergrösserung des Fabrikationsgebäudes zur Verbesserung des Produktionsablaufes und der Arbeitsplätze. |
| 1962 - 1963 |
Bau der Siedlung "Wier" zur Schaffung von Wohnraum in Ebnat-Kappel |
| 1967 |
Massgebliche Mitwirkung bei der Gründung der Bau- und Wohngenossenschaft der Industrie von Ebnat-Kappel. |
| 1971 |
Bodenabtausch "Wier - "Pozzi" mit der Politischen Gemeinde. Ein sehr vorteilhaftes Geschäft für die Gemeinde zur Realisierung des Alters- und Pflegeheims. |
| 1972 |
Inbetriebnahme eines neuen Pinselherstell-Halbautomaten zur Steigerung der Produktionsmengen. |
| 1973 |
Die Ölkrise führt auch bei uns zu einem enormen Kostendruck und zu massiven Preissteigerungen. |
| 1975 - 1978 |
Vorteilhafte Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Bürstenfabrik Ebnat-Kappel AG. Gegenseitige Vertretung durch Dr. Hans Koch und Willi Nüssli in den Verwaltungsräten der beiden Unternehmen. |
| 1980 |
Bau einer neuen Halle zur Lagerung der Rohmaterialien. Im gleichen Jahr wird das gesamte Rechnungswesen auf EDV umgestellt. |
| 1984 |
50 Jahre Jubiläum. Wir beschäftigen 35 Mitarbeiter und vertreiben ein Sortiment von ca. 1'250 Artikeln. |
| 1987 |
Völlig überraschend werden wir indirekt zur Tochtergesellschaft der Fa. Ulrich Jüstrich AG, Walzenhausen, was zu grossen internen Turbulenzen führt. |
| 1989 |
Die Eigentumsverhältnisse ändern bereits wieder. Als unabhängige Tochter werden wir in die Trisa Holding AG, Triengen, integriert. Im gleichen Jahr wird Christian Nüssli zum Geschäftsleiter ernannt. |
| 1990 |
Abschluss einer Vereinbarung mit der Konkurrentin, Fa. Ernst von Arx & Co., Egerkingen, zwecks Übernahme der Kundschaft und eines Teils des Warenlagers. |
| 1992 |
Management Buyout aus der Trisa Holding AG und Gründung der Peka Holding AG. Zum Abbau der schweren Schuldenlast trennen sich die neuen Eigentümer ab diesem Zeitpunkt sukzessive von einem grossen Teil des umfangreichen Immobilienbestandes. |
| 1996 |
Einführung eines modernen leistungsabhängigen Entlöhnungssystems und Inbetriebnahme einer neuen EDV-Lösung. |
| 1998 |
Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001. |
| 1999 |
Umfangreiche Aussensanierung der Betriebsgebäude. |
| 2001 |
Inbetriebnahme einer neuen Maschine zur automatischen Herstellung von Pinselköpfen. |
| 2003 |
Bau einer neuen Lagerhalle mit integrierter Spedition. Mit 35 Mitarbeitern vertreiben wir ein Sortiment von 2'000 Artikelpositionen. Anpassung unseres Qualitätsmanagementsystems an die Norm ISO 9001:2000. |
| 2004 |
Liquidation Peka Holding AG durch Fusion mit Pinselfabrik AG. Umzug Rohmateriallager in ehemaliges Fertigwarenlager. Inbetriebnahme einer neuen Maschine zum Ausputzen und Beschneiden von Flachpinseln und Streichbürsten. Schaffung eines grosszügigen Personalaufenthaltsraumes in der alten Spedition. |
| 2005 |
Aufschaltung eines Internet-Online-Shops für Geschäftskunden. |
| 2006 |
Jürg Nüssli ersetzt Willi Nüssli im Verwaltungsrat. Nach 70 jähriger Tätigkeit für die PEKA Pinselfabrik AG geht Willi Nüssli als Ehrenpräsident in den wohlverdienten Ruhestand. Zur effizienteren Auftragsabwicklung werden die Arbeitsplätze in der Spedition erneuert. Eine neue Hardware sorgt dafür, dass wir der zunehmenden Datenflut wieder optimal gewachsen sind. Mit dem Verkauf der beiden Mehrfamilienhäuser "Wier" trennen wir uns wie vorgesehen von dem seit dem Management Buyout im Jahre 1992 noch grössten Immobilienposten. |
| 2007 |
Dank unseren Investitionen in der Produktion gelingt es uns, neue Kunden für Eigenprodukte zu akquirieren und den Ausstoss zu vergrössern. Unser in die Jahre gekommenes Treppenhaus wird einer Verschönerungs- und Verjüngungskur unterzogen. |
| 2008 |
In Zusammenarbeit mit der renommierten Beratungsfirma Zühlke Engineering AG loten wir systematisch unser Potential bezüglich neuen Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen aus. Im Bereich Pinsel entwickeln wir revolutionäre Neuheiten mit Synthetikbesatz. Die Umstellung von unserem EDV-Systems "IGIS" auf die moderne ERP-Lösung "eNVenta" wird seriös vorbereitet. |
| 2009 |
75 Jahre - Jubiläum. Lancierung von neuen zukunftsweisenden Pinselserien mit Synthetikbesatz (PEKA-AQUAsynt®) sowie der neuen Farbroller-Generation "PEKA Toplife blue". Umstellung ERP auf "eNVenta". Anschaffung einer Einstiel-/Heftmaschine und Automatisierung diverser Arbeitsprozesse in Produktion. |
| 2010 | Rezertifizierung neu ISO 9001:2008. Aufschaltung eines neuen Online-Shops. |
| 2011 | Erweiterung der innovativen Produktelinie "PEKA-AQUAsynt®". Aufbau elektronisches Kommunikationsinstrument "Newsletter". Montage und Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ca. 65'000 kWh. Installation einer Brandmelde-Anlage. |

